Digitalisierungsmanager Weiterbildung: Ablauf, Module, Voraussetzungen im Detail

720 Unterrichtseinheiten in 4 Monaten. Was dich erwartet, wie ein typischer Tag aussieht und was du am Ende in der Hand hast. Kein Marketing, sondern die vollständige Innenansicht.

TÜV Rheinland Prüfzeichen Geprüfte Qualifikation, ID 0000090254

Abschlussprüfung bei TÜV RheinlandPersonenzertifikat „Manager:in für KI-Prozessautomatisierung mit TÜV Rheinland geprüfter Qualifikation“. Schulung durch SkillSprinters, Prüfung durch TÜV Rheinland.

720 UE
Unterrichtseinheiten
13 Module
strukturierter Lehrplan
40 %
Praxisanteil
4 Zertifikate
nach Abschluss

Die Entscheidung für eine Weiterbildung trifft niemand leichtfertig. 4 Monate, 720 Unterrichtseinheiten, Live-Unterricht an jedem Werktag von 8 bis 16 Uhr. Das ist ein ernstes Zeitinvestment. Diese Seite gibt dir die vollständige Innenansicht der Weiterbildung zum Digitalisierungsmanager: wie ein typischer Tag abläuft, was die 13 Module konkret beinhalten, wie der Abschluss abläuft, was du am Ende vorweisen kannst und was du dafür mitbringen musst. Kein Verkaufsgespräch. Sachlich, vollständig, ehrlich.

Format und Rahmen: Was "720 UE in 4 Monaten" bedeutet

720 Unterrichtseinheiten klingt abstrakt. Übersetzt heißt das: du sitzt an 80 Werktagen von 8 bis 16 Uhr im Live-Unterricht, mit neun Unterrichtseinheiten à 45 Minuten pro Tag. Das ist ein Vollzeit-Programm, kein Abendkurs. Die Weiterbildung ersetzt deinen Arbeitsalltag komplett. Daneben gibt es eine Teilzeitform vormittags, Mo bis Fr von 8 bis 12 Uhr, mit 144 Unterrichtstagen. Beide Formen kannst du mit einem Bildungsgutschein besuchen.

Dauer
4 Monate
Umfang
720 UE
Format
Online live
Unterrichtszeit
Mo bis Fr, 8 bis 16 Uhr
Praxisanteil
ca. 40 %
Abschluss
4 Zertifikate

Der Unterricht findet komplett online statt, über Zoom. Du brauchst keinen Kursort, kein Pendeln, keine Übernachtung. Die Lernplattform heißt Moodle, dort findest du Materialien, Aufgaben und Forum. Die Werkzeuge, mit denen du arbeitest (zum Beispiel n8n, Claude und der Kurs-Chat mit weiteren Sprachmodellen), werden gestellt.

Im Kurs gilt eine Anwesenheitspflicht von 80 Prozent, sie ist Voraussetzung für das Zertifikat. Fehlzeiten von Teilnehmern mit Bildungsgutschein meldet der Träger der Agentur für Arbeit, und wenn du die 80 Prozent unterschreitest, kann die Förderung gefährdet sein. Alle Sessions werden aufgezeichnet, sodass du Verpasstes nachholen kannst. Die Anwesenheit wird täglich dokumentiert.

Der typische Tag: Wochenablauf und Rhythmus

Ein normaler Kurstag sieht so aus: Morgens Check-in mit der Gruppe, dann Theorie-Block mit dem Dozenten. Nach der Mittagspause Hands-on: du baust selbst, probierst aus, stellst Fragen. Der Dozent ist dabei und hilft, wenn etwas hakt. In der Teilzeitform folgen Theorie und Praxis am selben Vormittag aufeinander.

Vormittags von 8:00 bis 12:00 Uhr, mit einer Viertelstunde Pause ab 9:30 Uhr: Check-in, kurze Wiederholung vom Vortag, neuer Theorie-Input. Der Dozent erklärt Konzepte, zeigt Beispiele aus echten Unternehmen und beantwortet Fragen. Kein Frontalunterricht im Universitätsstil. Eher wie ein Workshop: die Gruppe diskutiert mit, bringt eigene Erfahrungen ein.

Von 12:00 bis 13:00 Uhr ist Mittagspause. Wirklich Pause. Du bist zu Hause, du kannst essen, spazieren gehen, kurz den Kopf frei machen. Das ist einer der Vorteile der Online-Form: keine Kantine, kein Smalltalk-Zwang.

Nachmittags von 13:00 bis 16:00 Uhr: Hands-on. Du setzt um, was du morgens gelernt hast. Du baust Workflows in n8n, testest Prompts in Claude, erstellst Dashboards oder dokumentierst einen Prozess. Der Dozent schaut über die Schulter, gibt Feedback, hilft bei Problemen. Am Ende des Tages hast du etwas Fertiges, das du zeigen kannst.

Eigenarbeit: je nach Vorkenntnissen

Die Praxisarbeit findet in den Nachmittagsblöcken der Unterrichtszeit statt. Wie viel Nachbereitung du darüber hinaus brauchst, hängt von deinen Vorkenntnissen ab. Es ist machbar, aber plane etwas Zeit dafür ein, besonders in Wochen mit neuen Werkzeugen.

Die Energiekurve: was dich erwartet

Rechne mit einer Kurve. In Woche 1 ist alles neu und spannend, du lernst schnell. Zwischen Woche 3 und 6 kann ein Tal kommen: Der Stoff wird anspruchsvoller, die Tage fühlen sich lang an, und vielleicht fragst du dich, ob du das schaffst. Danach kann der Aufstieg folgen: Du merkst, dass du Dinge kannst, die du vor einem Monat nicht konntest. Du baust Sachen, die funktionieren. Das Selbstvertrauen wächst. Wer das Tal kennt und durchhält, kommt auf der anderen Seite stärker raus.

Die 13 Module im Überblick

Der Lehrplan besteht aus 13 Modulen, die aufeinander aufbauen. Du startest bei den Grundlagen (was sind Geschäftsprozesse?) und endest mit einem eigenen Abschlussprojekt. Hier die vollständige Übersicht mit Inhalt und Umfang in Unterrichtseinheiten (UE):

Nr. Modul Inhalt UE
1 Digitale Geschäftsprozesse und Organisationsstrukturen Wie Unternehmen funktionieren, wo Digitalisierung ansetzt, erste KI-Tools ausprobieren 36
2 Prozessaufnahme und Modellierung BPMN, Wertstromanalyse, Prozesse sauber dokumentieren und visualisieren 45
3 Prozessanalyse und Effizienzsteigerung Engpässe finden, Kennzahlen messen, Automatisierungspotenzial priorisieren 36
4 Einführung in Prozessautomatisierung mit künstlicher Intelligenz ChatGPT, Claude, KI-Grundlagen, wie KI in Geschäftsprozessen eingesetzt wird 63
5 Werkzeuge ohne Programmierung für Automatisierung n8n plus ein Marktüberblick über weitere Plattformen. Du baust komplette Workflows von Anfang bis Ende 99
6 Große Sprachmodelle und generative künstliche Intelligenz in Geschäftsprozessen Prompt Engineering, Modelle vergleichen, KI in bestehende Systeme einbauen 90
7 Dokumentenverarbeitung und intelligente Datenextraktion Rechnungen, Verträge, Formulare automatisch auslesen und weiterverarbeiten 63
8 Chatbots und konversationsorientierte Schnittstellen Eigene Chatbots mit n8n und Sprachmodellen aufsetzen, mit Wissensbasis und Anbindung an bestehende Systeme 54
9 Datenanalyse und Entscheidungsunterstützung Daten aufbereiten, Dashboards bauen, Trends erkennen und Prognosen ableiten 63
10 Veränderungsmanagement und Einführung digitaler Lösungen Mitarbeiter mitnehmen, Widerstände überwinden, Veränderung begleiten 27
11 Projektmanagement für Digitalisierungsvorhaben Projekte planen und steuern, klassisch und agil (zum Beispiel Scrum), Risiken bewerten 36
12 Datenschutz, Sicherheit und Compliance DSGVO, Datensicherheit, Compliance und ethische Fragen beim Einsatz von KI 36
13 Abschlussprojekt und Umsetzung Eigenes Projekt von A bis Z bauen und präsentieren 72
Gesamt 720 UE

Welches Modul ist am anspruchsvollsten?

Das hängt von deinem Hintergrund ab. Modul 5 (Werkzeuge ohne Programmierung für Automatisierung) ist mit 99 UE das umfangreichste: Hier baust du zum ersten Mal Workflows mit mehreren Schritten und lernst, Fehler zu finden und zu beheben. Modul 9 (Datenanalyse und Entscheidungsunterstützung) kann ungewohnt sein, wenn du bisher wenig mit Daten und Tabellen gearbeitet hast.

Kein Modul setzt voraus, dass du programmieren kannst. Alle Werkzeuge sind No-Code oder Low-Code. Wenn du mit Excel umgehen kannst, kommst du durch. Und wenn es mal schwierig wird, helfen Dozent und Gruppe.

Wochenplan: ein typischer Tag während der Weiterbildung →

Module einmal anfassen?

Im kostenlosen Schnupperkurs arbeitest du in 5 Lektionen an einer Aufgabe aus deinem eigenen Beruf, in rund 90 Minuten. Du merkst sofort, ob dir der Stoff liegt.

Hands-on und Portfolio: Warum 40 % Praxis entscheidend sind

Theorie allein bringt dich nicht in den Job. Was Arbeitgeber sehen wollen, ist: hast du etwas gebaut, das funktioniert? Genau deshalb ist fast die Hälfte der Unterrichtszeit Praxis. Du tippst nicht nur Notizen, du öffnest n8n, verbindest Systeme, testest Ergebnisse und dokumentierst alles.

Im Lauf der Module entstehen Portfolio-Aufgaben. Die Ergebnisse sammeln sich über die 4 Monate zu einem dokumentierten Portfolio, das du in jeder Bewerbung vorzeigen kannst. Typische Projekte im Kurs:

Am Ende hast du 3 bis 4 vorzeigbare Projekte. In Vorstellungsgesprächen zeigst du nicht nur ein Zertifikat, du zeigst: "Das habe ich gebaut, so funktioniert es, so viel Zeit spart es."

Typische Themen für Abschlussprojekte →

Voraussetzungen: Was du wirklich brauchst

Was du brauchst und was du nicht brauchst. Ohne Beschönigung.

Was du brauchst

Was du nicht brauchst

Wer besonders gut vorankommt

Menschen, die in ihrem bisherigen Beruf Prozesse von innen gesehen haben. Sachbearbeiter, Büroangestellte, Vertriebler, Buchhalter, Verwaltungsmitarbeiter. Wer weiß, wie ein Rechnungseingang funktioniert oder wie Kundenanfragen abgewickelt werden, hat einen echten Vorsprung. Der Vorsprung ist inhaltlich: du verstehst die Probleme, die du lösen wirst.

Wer sich schwerer tun kann

Ehrlich: Menschen, die ungern alleine arbeiten und dauerhaft persönliche Anleitung brauchen. Der Unterricht ist live und betreut, aber die Nachbereitung musst du selbst organisieren. Auch Menschen, die mit Veränderung generell Probleme haben, tun sich schwer, weil sich KI-Werkzeuge schnell weiterentwickeln. Was letzte Woche noch so funktioniert hat, sieht nächste Woche anders aus. Du musst flexibel sein.

Abschlussprojekt, Prüfung und Zertifikate

Die Weiterbildung endet nicht einfach am letzten Tag. Am Ende stehen dein Abschlussprojekt und die Prüfung bei TÜV Rheinland PersCert.

Abschlussprojekt

Im letzten Modul baust du ein eigenes Projekt von A bis Z. Du suchst dir einen Use-Case (idealerweise aus deinem früheren Job oder einem realen Unternehmen), analysierst den Prozess, baust eine KI-gestützte Lösung und dokumentierst das Ergebnis. Du präsentierst es mit Live-Demo vor einer Fachjury und beantwortest ihre Fragen. Das Projekt fließt in dein Portfolio ein und ist der stärkste Baustein für Bewerbungen.

Prüfung bei TÜV Rheinland PersCert

Zum Kursende legst du die Prüfung bei TÜV Rheinland PersCert ab, der Personenzertifizierungsstelle von TÜV Rheinland. Mit Bestehen erhältst du zusätzlich zu den Zertifikaten unten das Personenzertifikat „Manager:in für KI-Prozessautomatisierung mit TÜV Rheinland geprüfter Qualifikation“. Die Schulung macht SkillSprinters, Prüfung und Zertifikat kommen von TÜV Rheinland PersCert.

4 Zertifikate von SkillSprinters

1

Abschlusszertifikat Digitalisierungsmanager

Das Hauptzertifikat über die Weiterbildung (720 UE), mit Anlage zu Kernkompetenzen und Modulen. Die Maßnahme ist von der DEKRA nach AZAV zugelassen.

2

Schulungsnachweis KI-Kompetenz

Anbieter und Betreiber von KI-Systemen ergreifen nach Art. 4 KI-VO Maßnahmen, um die KI-Kompetenz ihres Personals zu unterstützen. Der Nachweis dokumentiert deine Schulung als Beitrag dazu.

3

Prompt Engineering Nachweis

Bestätigt deine Fähigkeiten im professionellen Umgang mit Sprachmodellen.

4

Portfolio-Zertifikat

Dokumentation deiner Praxisprojekte. Im Bewerbungsgespräch zeigt es, was du praktisch gebaut hast.

27 Fragen, die du jedem Anbieter stellen solltest

Bevor du dich für eine Weiterbildung entscheidest, stell die richtigen Fragen. Unsere Checkliste hilft dir, seriöse Anbieter von leeren Versprechen zu unterscheiden.

Kosten, Förderung und was du investierst

Einen Kurspreis nennen wir auf dieser Seite nicht, weil die Lehrgangskosten in der Regel über eine Förderung laufen. Welcher Weg für dich passt und was die Weiterbildung ohne Förderung kostet, klären wir im Gespräch.

Bildungsgutschein (für dich in der Regel 0 Euro)

Wenn du arbeitslos bist oder dir Arbeitslosigkeit droht, kann dir die Agentur für Arbeit einen Bildungsgutschein ausstellen. Seit dem 01.01.2025 gilt das auch für Kunden des Jobcenters, erste Anlaufstelle bleibt dann dein Jobcenter. Mit dem bewilligten Gutschein werden 100 Prozent der Lehrgangskosten übernommen, du zahlst nichts. Wer Arbeitslosengeld bezieht, bekommt es während der Maßnahme in der Regel als Arbeitslosengeld bei beruflicher Weiterbildung weiter (§ 136 Abs. 1 Nr. 2 SGB III). Die Anspruchsdauer mindert sich dabei um jeweils einen Tag für jeweils zwei Tage Weiterbildung (§ 148 Abs. 1 Nr. 7 SGB III). Wer Grundsicherungsgeld bezieht, klärt die laufende Leistung mit seinem Jobcenter.

Qualifizierungschancengesetz (für Beschäftigte)

Wenn du berufstätig bist und dein Arbeitgeber dich weiterbilden lassen will, gibt es das Qualifizierungschancengesetz (§ 82 SGB III). Die Agentur für Arbeit kann je nach Betriebsgröße bis zu 100 Prozent der Lehrgangskosten übernehmen und dem Arbeitgeber einen Zuschuss zum Arbeitsentgelt zahlen. Den Antrag stellt in der Regel der Arbeitgeber; geht es um eine einzelne Person, beantragt sie die Lehrgangskosten selbst und der Arbeitgeber den Zuschuss zum Arbeitsentgelt. Für den Arbeitgeber ein attraktives Angebot: er bekommt einen qualifizierten Mitarbeiter zurück, ohne den vollen Preis zu zahlen.

Was du wirklich investierst

Mit einem bewilligten Bildungsgutschein zahlst du für den Lehrgang nichts. Die eigentliche Investition ist Zeit:

Das ist ein ernstes Commitment. Wer sich dafür entscheidet, muss bereit sein, 4 Monate lang an jedem Werktag von 8 bis 16 Uhr dabei zu sein, plus Nachbereitung. Das Ergebnis: eine neue berufliche Qualifikation, neue Fähigkeiten und ein konkretes Portfolio. Ob sich das lohnt, entscheidest du.

Ein Weiterbildungsgeld nach § 87a SGB III gibt es nur bei Weiterbildungen, die zu einem Abschluss in einem Ausbildungsberuf führen. Der Digitalisierungsmanager führt nicht zu einem solchen Berufsabschluss, deshalb kommt es hier nicht in Betracht.

Wie du einen seriösen Anbieter erkennst

Es gibt viele Anbieter im Markt. Nicht alle sind seriös. Hier eine Checkliste, mit der du die Spreu vom Weizen trennst:

Die richtigen Fragen stellen

Wir haben eine Checkliste mit 27 Fragen zusammengestellt, die du jedem Anbieter stellen solltest, bevor du dich entscheidest. Kostenlos, kein Haken. Checkliste herunterladen →

Häufige Fragen

Wie lange dauert die Weiterbildung genau?
4 Monate in Vollzeit: 720 Unterrichtseinheiten an 80 Unterrichtstagen, Mo bis Fr von 8 bis 16 Uhr. Fallen Feiertage in den Kurs, verlängert er sich um diese Tage. Die Teilzeitform vormittags umfasst 144 Unterrichtstage.
Kann ich die Weiterbildung berufsbegleitend machen?
Neben der Vollzeit gibt es eine Teilzeitform vormittags, Mo bis Fr von 8 bis 12 Uhr. Neben einem Job mit Arbeitszeit am Vormittag passt sie nicht. Bist du beschäftigt und stellt dein Arbeitgeber dich frei, kann die Vollzeitform über das Qualifizierungschancengesetz gefördert werden. Ein Abend- oder Wochenendformat gibt es nicht.
Was kostet die Weiterbildung ohne Förderung?
Einen Preis nennen wir auf dieser Seite nicht, weil die Lehrgangskosten in der Regel über eine Förderung laufen. Mit einem bewilligten Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit zahlst du 0 Euro. Für Beschäftigte kann die Agentur für Arbeit über das Qualifizierungschancengesetz je nach Betriebsgröße bis zu 100 Prozent der Lehrgangskosten übernehmen. Was die Weiterbildung ohne Förderung kostet, sagen wir dir im Gespräch.
Brauche ich Programmierkenntnisse?
Nein. Die Werkzeuge im Kurs sind No-Code und Low-Code. Du verbindest Systeme per Drag-and-Drop, nicht per Quellcode. Wer Excel-Formeln versteht, ist ausreichend vorbereitet.
Wie viele Stunden pro Tag muss ich einplanen?
Unterricht an Werktagen von 8 bis 16 Uhr, mit Pausen von 9:30 bis 9:45 Uhr und von 12 bis 13 Uhr. Dazu kommt je nach Vorkenntnissen etwas Nachbereitung. Es ist ein Vollzeit-Programm, die Teilzeitform läuft vormittags von 8 bis 12 Uhr.
Was passiert, wenn ich eine Session verpasse?
Alle Sessions werden aufgezeichnet. Du kannst Verpasstes nachholen. Beachte aber die Anwesenheitspflicht von 80 Prozent, sie ist Voraussetzung für das Zertifikat. Bei längerer Krankheit wird individuell eine Lösung gefunden.
Wie läuft die Abschlussprüfung ab?
Am Ende stehen zwei Teile: dein Abschlussprojekt, das du mit Live-Demo vor einer Fachjury präsentierst, und die Prüfung bei TÜV Rheinland PersCert. Mit Bestehen erhältst du das Personenzertifikat „Manager:in für KI-Prozessautomatisierung mit TÜV Rheinland geprüfter Qualifikation“. Beim Abschlussprojekt zählt das praktische Ergebnis.
Welche Zertifikate bekomme ich?
Vier Nachweise von SkillSprinters: Abschlusszertifikat Digitalisierungsmanager, Schulungsnachweis KI-Kompetenz, Prompt Engineering Nachweis und ein Portfolio-Zertifikat über deine dokumentierten Praxisprojekte. Nach bestandener Prüfung bei TÜV Rheinland PersCert kommt das Personenzertifikat dazu.
Ist die Weiterbildung mit Kindern zu Hause machbar?
Machbar, aber fordernd. Der Unterricht läuft von morgens bis nachmittags. Du brauchst in dieser Zeit verlässliche Kinderbetreuung. Der Vorteil gegenüber Präsenz-Kursen: kein Pendeln, keine Übernachtungen. Du bist zum Abendessen da.
Wie stehen die Jobchancen nach der Weiterbildung?
Laut Bitkom 2025 gibt es in Deutschland über 100.000 offene Stellen im Bereich Digitalisierung und KI. Eine Vermittlungsgarantie können wir nicht geben. Wer sich aktiv bewirbt und ein gutes Portfolio mitbringt, hat im aktuellen Markt aber gute Chancen.
JA

Dr. Jens Aichinger

Gründer von SkillSprinters, DEKRA-zertifizierter Bildungsträger. Promovierter Wirtschaftspädagoge. Baut Weiterbildungen, die Menschen in neue Berufe bringen.

Zuletzt geprüft am 21. Oktober 2026

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