Module einmal anfassen?
Im kostenlosen Schnupperkurs arbeitest du in 5 Lektionen an einer Aufgabe aus deinem eigenen Beruf, in rund 90 Minuten. Du merkst sofort, ob dir der Stoff liegt.
720 Unterrichtseinheiten in 4 Monaten. Was dich erwartet, wie ein typischer Tag aussieht und was du am Ende in der Hand hast. Kein Marketing, sondern die vollständige Innenansicht.

Abschlussprüfung bei TÜV RheinlandPersonenzertifikat „Manager:in für KI-Prozessautomatisierung mit TÜV Rheinland geprüfter Qualifikation“. Schulung durch SkillSprinters, Prüfung durch TÜV Rheinland.
Die Entscheidung für eine Weiterbildung trifft niemand leichtfertig. 4 Monate, 720 Unterrichtseinheiten, Live-Unterricht an jedem Werktag von 8 bis 16 Uhr. Das ist ein ernstes Zeitinvestment. Diese Seite gibt dir die vollständige Innenansicht der Weiterbildung zum Digitalisierungsmanager: wie ein typischer Tag abläuft, was die 13 Module konkret beinhalten, wie der Abschluss abläuft, was du am Ende vorweisen kannst und was du dafür mitbringen musst. Kein Verkaufsgespräch. Sachlich, vollständig, ehrlich.
720 Unterrichtseinheiten klingt abstrakt. Übersetzt heißt das: du sitzt an 80 Werktagen von 8 bis 16 Uhr im Live-Unterricht, mit neun Unterrichtseinheiten à 45 Minuten pro Tag. Das ist ein Vollzeit-Programm, kein Abendkurs. Die Weiterbildung ersetzt deinen Arbeitsalltag komplett. Daneben gibt es eine Teilzeitform vormittags, Mo bis Fr von 8 bis 12 Uhr, mit 144 Unterrichtstagen. Beide Formen kannst du mit einem Bildungsgutschein besuchen.
Der Unterricht findet komplett online statt, über Zoom. Du brauchst keinen Kursort, kein Pendeln, keine Übernachtung. Die Lernplattform heißt Moodle, dort findest du Materialien, Aufgaben und Forum. Die Werkzeuge, mit denen du arbeitest (zum Beispiel n8n, Claude und der Kurs-Chat mit weiteren Sprachmodellen), werden gestellt.
Im Kurs gilt eine Anwesenheitspflicht von 80 Prozent, sie ist Voraussetzung für das Zertifikat. Fehlzeiten von Teilnehmern mit Bildungsgutschein meldet der Träger der Agentur für Arbeit, und wenn du die 80 Prozent unterschreitest, kann die Förderung gefährdet sein. Alle Sessions werden aufgezeichnet, sodass du Verpasstes nachholen kannst. Die Anwesenheit wird täglich dokumentiert.
Ein normaler Kurstag sieht so aus: Morgens Check-in mit der Gruppe, dann Theorie-Block mit dem Dozenten. Nach der Mittagspause Hands-on: du baust selbst, probierst aus, stellst Fragen. Der Dozent ist dabei und hilft, wenn etwas hakt. In der Teilzeitform folgen Theorie und Praxis am selben Vormittag aufeinander.
Vormittags von 8:00 bis 12:00 Uhr, mit einer Viertelstunde Pause ab 9:30 Uhr: Check-in, kurze Wiederholung vom Vortag, neuer Theorie-Input. Der Dozent erklärt Konzepte, zeigt Beispiele aus echten Unternehmen und beantwortet Fragen. Kein Frontalunterricht im Universitätsstil. Eher wie ein Workshop: die Gruppe diskutiert mit, bringt eigene Erfahrungen ein.
Von 12:00 bis 13:00 Uhr ist Mittagspause. Wirklich Pause. Du bist zu Hause, du kannst essen, spazieren gehen, kurz den Kopf frei machen. Das ist einer der Vorteile der Online-Form: keine Kantine, kein Smalltalk-Zwang.
Nachmittags von 13:00 bis 16:00 Uhr: Hands-on. Du setzt um, was du morgens gelernt hast. Du baust Workflows in n8n, testest Prompts in Claude, erstellst Dashboards oder dokumentierst einen Prozess. Der Dozent schaut über die Schulter, gibt Feedback, hilft bei Problemen. Am Ende des Tages hast du etwas Fertiges, das du zeigen kannst.
Die Praxisarbeit findet in den Nachmittagsblöcken der Unterrichtszeit statt. Wie viel Nachbereitung du darüber hinaus brauchst, hängt von deinen Vorkenntnissen ab. Es ist machbar, aber plane etwas Zeit dafür ein, besonders in Wochen mit neuen Werkzeugen.
Rechne mit einer Kurve. In Woche 1 ist alles neu und spannend, du lernst schnell. Zwischen Woche 3 und 6 kann ein Tal kommen: Der Stoff wird anspruchsvoller, die Tage fühlen sich lang an, und vielleicht fragst du dich, ob du das schaffst. Danach kann der Aufstieg folgen: Du merkst, dass du Dinge kannst, die du vor einem Monat nicht konntest. Du baust Sachen, die funktionieren. Das Selbstvertrauen wächst. Wer das Tal kennt und durchhält, kommt auf der anderen Seite stärker raus.
Der Lehrplan besteht aus 13 Modulen, die aufeinander aufbauen. Du startest bei den Grundlagen (was sind Geschäftsprozesse?) und endest mit einem eigenen Abschlussprojekt. Hier die vollständige Übersicht mit Inhalt und Umfang in Unterrichtseinheiten (UE):
| Nr. | Modul | Inhalt | UE |
|---|---|---|---|
| 1 | Digitale Geschäftsprozesse und Organisationsstrukturen | Wie Unternehmen funktionieren, wo Digitalisierung ansetzt, erste KI-Tools ausprobieren | 36 |
| 2 | Prozessaufnahme und Modellierung | BPMN, Wertstromanalyse, Prozesse sauber dokumentieren und visualisieren | 45 |
| 3 | Prozessanalyse und Effizienzsteigerung | Engpässe finden, Kennzahlen messen, Automatisierungspotenzial priorisieren | 36 |
| 4 | Einführung in Prozessautomatisierung mit künstlicher Intelligenz | ChatGPT, Claude, KI-Grundlagen, wie KI in Geschäftsprozessen eingesetzt wird | 63 |
| 5 | Werkzeuge ohne Programmierung für Automatisierung | n8n plus ein Marktüberblick über weitere Plattformen. Du baust komplette Workflows von Anfang bis Ende | 99 |
| 6 | Große Sprachmodelle und generative künstliche Intelligenz in Geschäftsprozessen | Prompt Engineering, Modelle vergleichen, KI in bestehende Systeme einbauen | 90 |
| 7 | Dokumentenverarbeitung und intelligente Datenextraktion | Rechnungen, Verträge, Formulare automatisch auslesen und weiterverarbeiten | 63 |
| 8 | Chatbots und konversationsorientierte Schnittstellen | Eigene Chatbots mit n8n und Sprachmodellen aufsetzen, mit Wissensbasis und Anbindung an bestehende Systeme | 54 |
| 9 | Datenanalyse und Entscheidungsunterstützung | Daten aufbereiten, Dashboards bauen, Trends erkennen und Prognosen ableiten | 63 |
| 10 | Veränderungsmanagement und Einführung digitaler Lösungen | Mitarbeiter mitnehmen, Widerstände überwinden, Veränderung begleiten | 27 |
| 11 | Projektmanagement für Digitalisierungsvorhaben | Projekte planen und steuern, klassisch und agil (zum Beispiel Scrum), Risiken bewerten | 36 |
| 12 | Datenschutz, Sicherheit und Compliance | DSGVO, Datensicherheit, Compliance und ethische Fragen beim Einsatz von KI | 36 |
| 13 | Abschlussprojekt und Umsetzung | Eigenes Projekt von A bis Z bauen und präsentieren | 72 |
| Gesamt | 720 UE | ||
Das hängt von deinem Hintergrund ab. Modul 5 (Werkzeuge ohne Programmierung für Automatisierung) ist mit 99 UE das umfangreichste: Hier baust du zum ersten Mal Workflows mit mehreren Schritten und lernst, Fehler zu finden und zu beheben. Modul 9 (Datenanalyse und Entscheidungsunterstützung) kann ungewohnt sein, wenn du bisher wenig mit Daten und Tabellen gearbeitet hast.
Kein Modul setzt voraus, dass du programmieren kannst. Alle Werkzeuge sind No-Code oder Low-Code. Wenn du mit Excel umgehen kannst, kommst du durch. Und wenn es mal schwierig wird, helfen Dozent und Gruppe.
Im kostenlosen Schnupperkurs arbeitest du in 5 Lektionen an einer Aufgabe aus deinem eigenen Beruf, in rund 90 Minuten. Du merkst sofort, ob dir der Stoff liegt.
Theorie allein bringt dich nicht in den Job. Was Arbeitgeber sehen wollen, ist: hast du etwas gebaut, das funktioniert? Genau deshalb ist fast die Hälfte der Unterrichtszeit Praxis. Du tippst nicht nur Notizen, du öffnest n8n, verbindest Systeme, testest Ergebnisse und dokumentierst alles.
Im Lauf der Module entstehen Portfolio-Aufgaben. Die Ergebnisse sammeln sich über die 4 Monate zu einem dokumentierten Portfolio, das du in jeder Bewerbung vorzeigen kannst. Typische Projekte im Kurs:
Am Ende hast du 3 bis 4 vorzeigbare Projekte. In Vorstellungsgesprächen zeigst du nicht nur ein Zertifikat, du zeigst: "Das habe ich gebaut, so funktioniert es, so viel Zeit spart es."
Was du brauchst und was du nicht brauchst. Ohne Beschönigung.
Menschen, die in ihrem bisherigen Beruf Prozesse von innen gesehen haben. Sachbearbeiter, Büroangestellte, Vertriebler, Buchhalter, Verwaltungsmitarbeiter. Wer weiß, wie ein Rechnungseingang funktioniert oder wie Kundenanfragen abgewickelt werden, hat einen echten Vorsprung. Der Vorsprung ist inhaltlich: du verstehst die Probleme, die du lösen wirst.
Ehrlich: Menschen, die ungern alleine arbeiten und dauerhaft persönliche Anleitung brauchen. Der Unterricht ist live und betreut, aber die Nachbereitung musst du selbst organisieren. Auch Menschen, die mit Veränderung generell Probleme haben, tun sich schwer, weil sich KI-Werkzeuge schnell weiterentwickeln. Was letzte Woche noch so funktioniert hat, sieht nächste Woche anders aus. Du musst flexibel sein.
Die Weiterbildung endet nicht einfach am letzten Tag. Am Ende stehen dein Abschlussprojekt und die Prüfung bei TÜV Rheinland PersCert.
Im letzten Modul baust du ein eigenes Projekt von A bis Z. Du suchst dir einen Use-Case (idealerweise aus deinem früheren Job oder einem realen Unternehmen), analysierst den Prozess, baust eine KI-gestützte Lösung und dokumentierst das Ergebnis. Du präsentierst es mit Live-Demo vor einer Fachjury und beantwortest ihre Fragen. Das Projekt fließt in dein Portfolio ein und ist der stärkste Baustein für Bewerbungen.
Zum Kursende legst du die Prüfung bei TÜV Rheinland PersCert ab, der Personenzertifizierungsstelle von TÜV Rheinland. Mit Bestehen erhältst du zusätzlich zu den Zertifikaten unten das Personenzertifikat „Manager:in für KI-Prozessautomatisierung mit TÜV Rheinland geprüfter Qualifikation“. Die Schulung macht SkillSprinters, Prüfung und Zertifikat kommen von TÜV Rheinland PersCert.
Das Hauptzertifikat über die Weiterbildung (720 UE), mit Anlage zu Kernkompetenzen und Modulen. Die Maßnahme ist von der DEKRA nach AZAV zugelassen.
Anbieter und Betreiber von KI-Systemen ergreifen nach Art. 4 KI-VO Maßnahmen, um die KI-Kompetenz ihres Personals zu unterstützen. Der Nachweis dokumentiert deine Schulung als Beitrag dazu.
Bestätigt deine Fähigkeiten im professionellen Umgang mit Sprachmodellen.
Dokumentation deiner Praxisprojekte. Im Bewerbungsgespräch zeigt es, was du praktisch gebaut hast.
Bevor du dich für eine Weiterbildung entscheidest, stell die richtigen Fragen. Unsere Checkliste hilft dir, seriöse Anbieter von leeren Versprechen zu unterscheiden.
Einen Kurspreis nennen wir auf dieser Seite nicht, weil die Lehrgangskosten in der Regel über eine Förderung laufen. Welcher Weg für dich passt und was die Weiterbildung ohne Förderung kostet, klären wir im Gespräch.
Wenn du arbeitslos bist oder dir Arbeitslosigkeit droht, kann dir die Agentur für Arbeit einen Bildungsgutschein ausstellen. Seit dem 01.01.2025 gilt das auch für Kunden des Jobcenters, erste Anlaufstelle bleibt dann dein Jobcenter. Mit dem bewilligten Gutschein werden 100 Prozent der Lehrgangskosten übernommen, du zahlst nichts. Wer Arbeitslosengeld bezieht, bekommt es während der Maßnahme in der Regel als Arbeitslosengeld bei beruflicher Weiterbildung weiter (§ 136 Abs. 1 Nr. 2 SGB III). Die Anspruchsdauer mindert sich dabei um jeweils einen Tag für jeweils zwei Tage Weiterbildung (§ 148 Abs. 1 Nr. 7 SGB III). Wer Grundsicherungsgeld bezieht, klärt die laufende Leistung mit seinem Jobcenter.
Wenn du berufstätig bist und dein Arbeitgeber dich weiterbilden lassen will, gibt es das Qualifizierungschancengesetz (§ 82 SGB III). Die Agentur für Arbeit kann je nach Betriebsgröße bis zu 100 Prozent der Lehrgangskosten übernehmen und dem Arbeitgeber einen Zuschuss zum Arbeitsentgelt zahlen. Den Antrag stellt in der Regel der Arbeitgeber; geht es um eine einzelne Person, beantragt sie die Lehrgangskosten selbst und der Arbeitgeber den Zuschuss zum Arbeitsentgelt. Für den Arbeitgeber ein attraktives Angebot: er bekommt einen qualifizierten Mitarbeiter zurück, ohne den vollen Preis zu zahlen.
Mit einem bewilligten Bildungsgutschein zahlst du für den Lehrgang nichts. Die eigentliche Investition ist Zeit:
Das ist ein ernstes Commitment. Wer sich dafür entscheidet, muss bereit sein, 4 Monate lang an jedem Werktag von 8 bis 16 Uhr dabei zu sein, plus Nachbereitung. Das Ergebnis: eine neue berufliche Qualifikation, neue Fähigkeiten und ein konkretes Portfolio. Ob sich das lohnt, entscheidest du.
Ein Weiterbildungsgeld nach § 87a SGB III gibt es nur bei Weiterbildungen, die zu einem Abschluss in einem Ausbildungsberuf führen. Der Digitalisierungsmanager führt nicht zu einem solchen Berufsabschluss, deshalb kommt es hier nicht in Betracht.
Es gibt viele Anbieter im Markt. Nicht alle sind seriös. Hier eine Checkliste, mit der du die Spreu vom Weizen trennst:
Wir haben eine Checkliste mit 27 Fragen zusammengestellt, die du jedem Anbieter stellen solltest, bevor du dich entscheidest. Kostenlos, kein Haken. Checkliste herunterladen →
Rund 15 Minuten am Telefon: Du buchst einen Termin und rufst uns dann unter 0160 1215470 an. Wir klären deine Situation, schauen, ob die Weiterbildung passt, und besprechen den Förderweg. Wenn es nicht passt, sagen wir das.